Wasserwelt Amadé:
Badefreuden für Groß und Klein! 370 m² Indoor-Wasserfläche und 950 m² Outdoor-Wasserfläche mit Jet Gegenstromanlage, Warmwasserbecken, Liegebucht, Massagesitzbank, Mutter-Kindbereich, Wildwasserkanal und 5 sensationellen Rutschen lassen bei jeder Witterung die Herzen der Besucher höher schlagen. Ein unvergessliches Erlebnis versprechen die Tatelwurm-Röhrenrutsche mit Licht-, Sound- und Videoeffekten (50 m) und die neue Turbo-Rutsche (50 m). Ebenfalls gibt es ein eigenes Kinderbecken, ein Spielschiff und viele weitere Attraktionen.
Rupertisee & Themenweg
Der Rupertisee ist auf 1.580 m
Höhe oberhalb von Wagrain
gelegen. Mit der Gondelbahn
„Flying Mozart“ erreichen Sie in
wenigen Minuten in einer
aussichtsreichen Fahrt die
Bergstation auf 1.869 m Höhe.
Direkt bei der Bergstation
beginnt der Themenweg über
Almböden, vorbei an Quellen und
Bergbächen bis hinunter zum
Rupertisee, der nach einer
Gehzeit von einer halben Stunde
erreicht wird. Am Rupertisee
selbst erwartet Sie ein
erholsamer Aufenthalt mit einem
Rundweg und den See, Spiel- und
Freizeitgeräte für die Kinder
und vielfältige
Rastmöglichkeiten. Neben dem gut
ausgeschilderten Themenweg kann
man aber auch eine Wanderung auf
markierten Wegen auf das fast
2.000 m hohe Grießenkareck
unternehmen. Für den Rückweg
bietet sich der Aufstieg zurück
zur Bergstation. oder die
Waldwanderung zur Mittelstation
der Seilbahn an.
Im Winter dient der Rupertisee
als Wasserspeicher für die
Beschneiungsanlagen.
Bauernhofmuseum bei der
Edelweißalm
Dieses Bauernhaus mit dem
Hofgebäude stand als
Oberfaistallgut oberhalb vom
Wagrainer Moardörfl auf 1.300 m
Seehöhe. Der typische Pongauer
Paarhof wurde um 1750 erbaut und
war nur durch einen Fußweg
erreichbar. Vor ca. 30 Jahren
haben die Besitzer den Hof
verlassen und sind ins Tal
gezogen. Beide Gebäude waren dem
Verfall ausgesetzt, bis sie 1994
die Besitzer der Edelweißalm
erwarben und an die Stelle, wo
vor Jahren ein ähnliches Gehöft
stand, wieder errichteten.
Das Obergeschoss des Hauses ist
original erhalten, darauf deuten
die seitlichen Fensterlucken
ohne Glas hin.
Daarmoossee – Bergsee
Wagrainer Höhe Mitte
Der Bergsee Wagrainer Höhe Mitte
an der Mittelstation der „Roten
8er“ liegt auf 1.200 m Höhe
direkt neben der Edelweißalm. Er
ist entweder zu Fuß oder mit
Auto und Bus über die Zufahrt
Weberlandl gut erreichbar. Der
Bergsee bei Wagrainer Höhe Mitte
wurde 2002 von der Bergbahnen AG
Wagrain als weiteres
Wasserreservoir neben dem
Rupertisee errichtet. Diese
Speicherseen dienen zur
Sicherung der winterlichen
Pistenbeschneiung und als
Freizeit- und Erholungsraum für
Wagrainer, Gäste sowie für alle
Besucher.
Mountain Bike Park Wagrain -
NEU seit August 2006!!!
Den Sommer 2006 sollten sich
alle Mountainbiker als wichtigen
Termin vormerken. Anfang August
wird die erste von zwei Strecken
im Bereich der Gondel „Flying-Mozart“
eröffnet. Das Opening der
zweiten Strecke, die um einiges
anspruchsvoller sein wird, folgt
nur wenige Wochen später. Mit
der Gondelbahn Flying Mozart
werden die Biker zum Start der
Strecken gebracht.
Das Wagrainer Sportgeschäft
„Sport Factory“ ist der
offizielle Bike Shop des Parks
und befindet sich an der
Talstation der Gondel „Flying
Mozart”. Dort kann man neben
Bikes selbstverständlich auch
die entsprechende Schutzkleidung
ausleihen.
Ortsgeschichte
Urkundlich wurde Wagrain erstmals 1234 erwähnt. Die erste schriftliche Nennung als Markt erfolgte bereits im Jahr 1285. Nach dem Aussterben der Goldegger im Jahre 1400 wurde die Siedlung 1459 landesfürstlich. Durch die Protestantenvertreibung 1731/32 verließen viele Wagrainer ihre Heimat. Jahrhundertelang bis zur Mitte des 19. Jhdts. lebte die Bevölkerung hauptsächlich vom Bergbau, der Landwirtschaft und vom Fuhrwerksverkehr, sowie von unzähligen Säumerkarawanen. Durch Veränderungen verarmte der Ort immer mehr. Ein verheerender Brand zerstörte 1927 einen großen Teil der Gebäude am Marktplatz. Nach einer Zeit der Not begann jedoch eine langsame aber stetige Aufwärtsentwicklung durch den Fremdenverkehr.
Karl Heinrich Waggerl (Schriftsteller)
Karl Heinrich Waggerl wurde am 10.12.1897 in Bad Gastein geboren. Aus italienischer Gefangenschaft zurückgekehrt, heiratet er 1920 die Bürgerstochter Edith Pitter, "Dita" und zieht nach Wagrain in das damalige „Aignerhaus“. Er beginnt an der Volksschule Wagrain zu unterrichten, legt aber Krankheitsbedingt 1923 das Lehramt zurück. Waggerl verdient in den folgenden Jahren seinen Lebensunterhalt als Versicherungsagent, Plakatzeichner, Werbetexter und Schreiber beim Straßenbau. 1929 gelang ihm der Durchbruch mit seinem ersten Roman „Brot“. In den 20er und 30er Jahren beschäftigte er sich auch intensiv mit der Fotographie. 1940/41 war er Bürgermeister in Wagrain. Am 4. November 1973 verstarb K.H.W. an den Folgen eines Autounfalls und wurde auf dem Friedhof in Wagrain begraben. Nach dem Tod seiner Frau Edith Waggerl 1990 erbte die Marktgemeinde Wagrain das Haus samt Inventur, welches mit Hilfe des Kulturvereins zu einem Museum – dem „Waggerlhaus“ umgestaltet wurde.
Joseph Mohr - Textdichter von "STILLE NACHT, HEILIGE NACHT"
Am 11.12.1792 in Salzburg geboren, wurde er 1815 im Dom zu Salzburg zum Priester geweiht. Er wirkte als Hilfspriester in verschiedenen Pfarren der Erzdiözese und schrieb 1816 den Text zu dem weltweit bekannten Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht". Der Lehrer und Organist Franz Xaver Gruber komponierte es darauf hin. Im Jahre 1837 kam er als selbständiger Pfarrvikar nach Wagrain. Das erste große Werk des von der ganzen Bevölkerung geliebten und verehrten Pfarrers war die Erbauung der ersten Volksschule in Wagrain. Als sozial eingestellter Mensch hat er auch das Armenwesen neu geregelt. Als Sänger und Musiker, der mehrere Instrumente beherrschte, unterhielt er einen großen Kirchenchor, pflegte das deutsche Kirchenlied und betätigte sich auch als Komponist. Am 4.12.1848 verstarb Joseph Mohr und wurde auf dem Friedhof in Wagrain begraben.
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