Familienbetrieb mit Herz
seit 1959
Die Geschichte des Hotels Wagrainerhof
Mitten im Zentrum von Wagrain, umgeben von der Bergwelt des Salzburger Landes, steht das Hotel Wagrainerhof heute für herzliche Gastfreundschaft, familiäre Atmosphäre, Qualität, Genuss und Urlaubsmomente, die in Erinnerung bleiben. Was heute ein modernes 4-Sterne-Familien-, Sport-, Ski- und Wellnesshotel ist, begann im Jahr 1959 mit viel Mut, Fleiß und einer klaren Vision.
1959 und 1960
Im Jahr 1959 kaufte Karl Rötzer der 1. den damaligen Gasthof Neuwirt und legte damit den Grundstein für das heutige Hotel Wagrainerhof. Im selben Jahr wurden die alte Metzgerei und der alte Gasthof abgetragen. In den Jahren 1959 und 1960 entstand an dieser Stelle das Hotel Wagrainerhof mit 50 Zimmern und rund 100 Betten, einer eigenen Metzgerei, einem À-la-carte-Restaurant und einem kleinen Saunabereich. Für die damalige Zeit war das ein großer Schritt nach vorne und eine echte Erneuerung für den Tourismus in Wagrain.
1961
1961 heirateten Karl Rötzer der 1. und Elfriede Rötzer senior. Von diesem Zeitpunkt an führten sie den Wagrainerhof gemeinsam mit großem Einsatz, viel Herz und unternehmerischem Gespür. Karl Rötzer der 1. war Metzgermeister und Landwirt. Er kümmerte sich um den Ankauf und die Zucht der Tiere, um die eigene Schlachtung und um den Verkauf der hochwertigen Fleischwaren in der hauseigenen Metzgerei. Beliefert wurden Skihütten, Hotels, Betriebe und die örtliche Bevölkerung. Im eigenen Hotel und Restaurant wurden selbstverständlich nur beste Fleischprodukte aus eigener Schlachtung verwendet. Besonders Stiere und Schweine wurden in der eigenen Viehzucht gehalten.
1963
Schon früh war der Wagrainerhof nicht nur ein Hotel, sondern auch ein Treffpunkt für Einheimische, Gäste und Vereine. 1963 wurde der große Speise- und Veranstaltungssaal gebaut. Er diente den Hotelgästen für Frühstück und Halbpension und wurde zugleich zu einem lebendigen Ort für Veranstaltungen. Im Winter fanden dort täglich besondere Programmpunkte statt: um 17:00 Uhr der beliebte „5-Uhr-Tee“, der als Vorläufer des heutigen Après-Ski gelten kann, und ab 21:00 Uhr Live-Musik und Tanz mit Musikkapelle oder DJ.
Auch der Tourismus in Wagrain entwickelte sich in dieser Zeit stark weiter. Die Winter waren geprägt vom aufkommenden Skitourismus, die Sommer vom Busreise- und Wandertourismus. Karl Rötzer der 1. erkannte früh die Bedeutung dieser Entwicklung und investierte auch in die 1966 gegründete Wagrainer Liftgesellschaft. Damit unterstützte er eine touristische Entwicklung, die Wagrain bis heute prägt.
1967, 1971 und 1972
1967 folgte mit dem Bau einer Kegelbahn eine weitere Besonderheit im Haus. 1971 wurde zusätzlicher Grund für die Viehzucht gekauft, 1971 und 1972 entstand ein neuer Stall. In den folgenden Jahren wurde laufend erneuert, verbessert und investiert, um den Komfort für die Gäste Schritt für Schritt zu erhöhen.
1979 bis 1982
Mit Karl Rötzer dem 2. trat die nächste Generation in die Geschichte des Hauses ein. Von 1979 bis 1982 absolvierte er die Lehre zum Metzger und begann anschließend im eigenen Betrieb. Später legte er die Meisterprüfung ab und prägte die hohe Qualität und erfolgreiche Weiterentwicklung der Metzgerei und des gastronomischen Angebots. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Betrieb von drei starken Persönlichkeiten getragen: Karl Rötzer der 1. kümmerte sich um Viehzucht, Tierankauf und Hotel, Elfriede Rötzer senior um Rezeption, Service, Küche und Hotel, und Karl Rötzer der 2. um Metzgerei und Küche.
1988 bis 1991
1988 trat Christine Rötzer in den Betrieb ein. Sie übernahm Aufgaben an der Rezeption, an der Bar, im Service und im Verkauf der Metzgerei. 1989 wurde Karl Rötzer der 3. geboren, 1990 Martina Rötzer. 1991 heirateten Karl Rötzer der 2. und Christine Rötzer. Gemeinsam führten sie den Familienbetrieb weiter und prägten ihn mit viel Arbeit, Einsatz und Weitblick.
1991 und 1994
Um 1991 wurde eine moderne und größere Saunalandschaft mit Ruheraum, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum errichtet. 1994 folgte eine wichtige Entscheidung: Die Metzgerei wurde geschlossen. Der Standort mitten im Zentrum von Wagrain und die Kombination von Metzgerei und Hotel im selben Gebäude waren auf Dauer nicht mehr ideal. Seitdem konzentrierte sich die Familie Rötzer vollständig auf Hotel, Restaurant und Bar.
1994, 1996, 1997 bis 2015
Ebenfalls 1994 wurde das Erdgeschoss umfassend umgebaut. Die Küche wurde erweitert, das Restaurant erneuert und vergrößert, die damalige Salettl Bar gebaut und die Rezeption modernisiert. In den Jahren 1996 und 1997 übernahm Karl Rötzer der 2. den Betrieb. Von 1996 bis 2015 folgten viele weitere Umbauten, Modernisierungen und Erneuerungen. Zimmer wurden neu gestaltet, Wellnessbereiche verbessert, Restaurantbereiche weiterentwickelt und im Hintergrund viele Abläufe an die zunehmende Digitalisierung angepasst.
1997 bis 2008
Auch rund um das Hotel wurden wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen. 1997 wurde das Saag Haus gekauft und zunächst als Personalhaus, später auch für Parkflächen genutzt. Im Jahr 2000 folgte der Kauf des Weiss Hauses, das als Personalhaus, Parkplatzfläche, Spielplatz und Baulandreserve diente. 2005 und 2006 kam es zum Kauf und Grundtausch rund um das Haus Ellmer. 2008 wurde das Schusterwastl Haus beziehungsweise die Höller Häuser erworben und für Personalunterkünfte sowie Parkflächen genutzt. 2014 wurde zusätzlich das Mühlbacherhaus gekauft und als Personalhaus und Baulandreserve verwendet.
2009 und 2010
Mit Karl Rötzer dem 3. und Martina Rötzer begann die nächste Generation aktiv Verantwortung zu übernehmen. Karl Rötzer der 3. trat 2009 in den Betrieb ein. Er begann als Koch, entwickelte sich bis zum Sous-Chef weiter, übernahm später Aufgaben als Barchef und in der Restaurantleitung und absolvierte 2018 die Ausbildung zum F&B Manager. Heute ist er Geschäftsführer und zuständig für den F&B-Bereich, Zukunftsplanung, Marketing und Bau.
Martina Rötzer trat 2010 als Rezeptionistin in den Betrieb ein und wurde später Receptionsleiterin. Heute ist sie Geschäftsführerin und leitet die Rezeption. Gemeinsam stehen Martina Rötzer und Karl Rötzer der 3. für die Weiterentwicklung des Wagrainerhofs in die Zukunft – mit Respekt vor der Geschichte und mit klarer Vision für die kommenden Jahre.
2016
2016 trat Elisabeth Reiter, die Lebenspartnerin von Karl Rötzer dem 3., in den Betrieb ein. Sie begann an der Rezeption und im Service und leitet heute das gesamte Housekeeping der drei Häuser Wagrainerhof, Centerhouse und Hubertus.
2016
Ein besonders großer Meilenstein in der Geschichte des Hauses war das Jahr 2016. Damals beschäftigte das Hotel Wagrainerhof rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im selben Jahr wurde das Hotel umfassend erweitert. Es entstanden 23 zusätzliche Zimmer, wodurch der Wagrainerhof insgesamt 63 Zimmer erhielt. Außerdem wurden die Sky Relax World, das Hallenbad, neue Saunabereiche, Ruhebereiche, die Skybar, ein Kinderspielraum, ein vergrößerter Buffet- und Speisesaal sowie die Bar „The People’Z“ gebaut. Dieser Zubau veränderte den Wagrainerhof nachhaltig und machte ihn zu jenem modernen 4-Sterne-Hotel, das Gäste heute kennen und schätzen.
2016 bis 2019
Ebenfalls 2016 wurde der Gasthof Hubertus gekauft. Das À-la-carte-Restaurant wurde bis 2019 weitergeführt, die Zimmervermietung als Nebengebäude des Hotel Wagrainerhof fortgesetzt. 2019 wurden Teile der Zimmer im Hubertus neu gebaut. Heute befinden sich dort 11 Zimmer und 3 Appartements.
2018 bis 2021
2018 wurden die alte Atomic Skifabrik Halle in Wagrain und das heutige Spar-Gelände gekauft. Diese Flächen werden unter anderem für Parkplätze, Streichelzoo, Lager und als Baulandreserve genutzt. Im selben Jahr wurde auch das Försterhaus erworben, das ebenfalls für Parkplätze und den Streichelzoo genutzt wird. 2018 wurde Lucas Reiter geboren, 2021 Sebastian Reiter.
2021 bis 2023
2021 wurde der Betrieb neu strukturiert. Aus der Rötzer GmbH & Co KG entstanden die Wagrainerhof GmbH, die Rötzer GmbH und die Rötzer Holding GmbH. Im Coronawinter 2021 wurde außerdem das Speiserestaurant für die Hausgäste erneuert. 2022 entstand in der alten Atomic Halle das Indoor Minigolf Wagrain – eine wetterunabhängige Freizeitmöglichkeit für Familien, Gruppen, Einheimische und Gäste. 2023 wurde die Centerhouse GmbH gegründet und das Centerhouse Wagrain gebaut. Es dient teilweise als Personalhaus und teilweise als Gästehaus mit insgesamt 40 Zimmern.
2023 bis 2025
Auch im Stammhaus wurde weiter investiert. 2023 wurden die Zimmer im 1. und 2. Obergeschoss des Bestandshauses erneuert. 2024 wurden die Ruheräume und die Skybar erweitert. 2025 folgte die Neugestaltung und Erweiterung des Buffets und der Rezeption.
Heute
Heute stehen das Hotel Wagrainerhof, das Restaurant Wagrainerhof und die Bar „The People’Z“ für gelebte Gastfreundschaft, Qualität und Begegnung. Seit Jahrzehnten ist der Wagrainerhof ein beliebter Ort für Einheimische und Gäste. Hier wurde gegessen, gefeiert, getanzt, gelacht und auch gemeinsam Abschied genommen. Unzählige Hochzeiten, Geburtstage, Firmungen, Taufen, Jubiläen, Firmenfeiern, Vereinsfeiern und Begräbnisessen fanden im Haus statt. Der Wagrainerhof war und ist ein Ort, der Menschen zusammenbringt.
Auch kulinarisch hat das Haus Geschichte geschrieben. Das Restaurant Wagrainerhof war eines der ersten Restaurants in Wagrain, das bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren selbstgemachte Pizza auf der Speisekarte hatte. Diese Mischung aus Bodenständigkeit, Qualität, Offenheit und Weiterentwicklung prägt den Betrieb bis heute.
Aus dem einstigen Gasthof mit 50 Zimmern entwickelte sich durch harte Arbeit, große Investitionen und viel familiären Zusammenhalt ein modernes 4-Sterne-Hotel im Herzen von Wagrain. Früher waren vor allem Wanderer, Skifahrer und Bustouristen die wichtigsten Zielgruppen. Heute ist der Wagrainerhof ein Urlaubszuhause für viele verschiedene Gäste: Familien mit Kindern, Paare, Freundesgruppen, Stammgäste, Firmen, Gruppen, Skifahrer, Wellnessgäste, Aktivurlauber und Genießer.
Im Winter steht der alpine Skilauf in Snow Space Salzburg und Ski amadé im Mittelpunkt. Besonders in den Ferien verbringen viele Familien ihren Skiurlaub im Hotel Wagrainerhof. In den Wochen vor Weihnachten, im Jänner und im März genießen Freundesgruppen, Paare und Firmengruppen die besondere Winterstimmung in Wagrain. Im Sommer ist der Wagrainerhof ein Haus für alle, die Berge, Natur, Genuss, Wellness und gemeinsame Zeit lieben – von Familien mit Babys und Kleinkindern über Paare und Freunde bis hin zu Gruppen und Firmenausflügen.
Die Werte des Hauses sind über die Jahrzehnte gewachsen und dennoch klar geblieben: echte Gastfreundschaft, Herzlichkeit, Bodenständigkeit, Qualität, Verlässlichkeit und ein familiäres Urlaubsgefühl. Den Gastgeberinnen und Gastgebern ist wichtig, dass sich Gäste vom ersten Moment an willkommen, gut aufgehoben und umsorgt fühlen. Der Wagrainerhof soll nicht nur eine schöne Unterkunft sein, sondern ein Zuhause auf Zeit – persönlich, ehrlich, gemütlich und voller schöner Momente in den Bergen des Salzburger Landes.
Heute tragen mehrere Familienmitglieder Verantwortung im Betrieb. Martina Rötzer ist Geschäftsführerin und leitet die Rezeption. Karl Rötzer der 3. ist Geschäftsführer und verantwortet Küche, Service, Bar, Bau, Planung, Marketing, Finanzierung und Instandhaltung. Christine Rötzer kümmert sich um Backoffice, Buchhaltung, Finanzen, Lohnabrechnung, Service und HR-Management. Elisabeth Reiter leitet das Housekeeping. Karl Rötzer der 2. hat den Betrieb über viele Jahre entscheidend geprägt und befindet sich heute in Pension.
Im Jahr 2026 beschäftigen die Betriebe der Familie Rötzer rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist aus dem einstigen Familienbetrieb ein vielseitiges Unternehmen gewachsen – und doch ist der familiäre Charakter bis heute spürbar geblieben.
Zukunft
Auch für die Zukunft gibt es klare Pläne. 2027 soll das 3. Obergeschoss im Bestand neu gebaut und renoviert werden. Zusätzlich ist ein weiteres Geschoss geplant, wodurch sich die Gesamtzimmeranzahl auf 71 erhöhen soll. Auf dem Flachdach soll ein großer Spielplatz im 5. Obergeschoss entstehen. Außerdem sind eine Neugestaltung der Fassade, neue Balkone und Terrassen sowie ein Wintergarten direkt im À-la-carte-Restaurantbereich vorgesehen. 2028 ist der Bau eines Parkhauses direkt gegenüber dem Hotel mit rund 100 Stellplätzen geplant. Für 2030 sind weitere Erweiterungen in den Bereichen Wellness, Kinderlandschaft, Zimmer und Skybar vorgesehen.
So bleibt der Wagrainerhof in Bewegung – mit Respekt vor der eigenen Geschichte, mit Verantwortung für die nächste Generation und mit dem Anspruch, Gästen auch in Zukunft besondere Urlaubsmomente zu schenken.
Der Wagrainerhof ist seit 1959 ein Familienbetrieb mit Herz. Ein Haus, das mit Wagrain gewachsen ist. Ein Ort, an dem Tradition und Moderne zusammenfinden. Und ein Hotel, in dem Gäste spüren sollen, was die Familie Rötzer seit Generationen lebt: echte Gastfreundschaft, ehrliche Qualität und Freude daran, Menschen willkommen zu heißen.